Schneemänner

Zur Zeit sieht es ja nach einem recht schneearmen Winter aus, sodass das Nachbauen der berühmt-berüchtigten Snowmens aus Calvin and Hobbes sich eher als schwierig erweist. Wenn das gefroren-kristaline Wasser ausbleibt, hilft nur der Griff zu Zucker und Leim, was nebenbei natürlich auch eine bessere Statik liefert.

Jim Frommeyer hat auf seinem Küchentisch nachgebaut, das jedem Bill Waterson-Fan reine Freude beschert. Und Angst vor Schneehaien.

(via Nerdcore)

Nachdenken No. 2 – Sklaven

Es ist schon irre. In den Staaten beschweren sich unzählige Menschen darüber, kein neues iSpielzeug bekommen zu haben und beschimpfen via Twitter sogar ihre Eltern. Ersteweltsorgen vom Feinsten.

Wo das Zeug herkommt, darüber machen sich die wenigsten Gedanken. Ein guter Ansatz, sich erst mal bewusst zu werden, dass der Konsum unserer Zeit nicht mehr aus den Produktionsstätten Deutschlands bedient wird, bietet slaveryfootprint.org.

Ähnlich der Bemessung der CO2-Belastung eines jeden Vorgangs, kann man so seine individuelle Verstrickung in „Sklaverei“, der Ausbeutung von Niedrigstlohnproduzenten bilanzieren. Jedes T-Shirt, jede Creme wird ja irgendwo hergestellt. Und wenn man das Irgendwo recherchiert landet man zumeist bei üblichen Verdächtigen.

Sehr interessantes Tool, das ich jedem nur ans Herz legen kann. Bei mir muss sich noch einiges tun (siehe oben)…

(via PolkaRobot)

Think before QR!

Jedes mal wenn Sie einen QR-Code verwenden, ohne nachzudenken, stirbt ein Kätzchen.

Mit dieser ironischen Zuspitzung versucht Scott Stratten seine Mitbürger zum Nachdenken zu bringen. Think before you do! Denn QR-Codes auf Autobahn-Plakaten müssen nicht sein.

(Indiskret begeistert)

Pfandpflaschensammeln

Eine geniale Aktion der Münchner Straßenzeitung BISS. Wie reicht man den sozial-schwächer Gestellten die Hand und hilft ihnen, die Hemmschwelle zu überwinden, Straßenverkäufer für die Zeitung zu werden?

Übrigens: Das Prinzip einer Zeitung, welche für ein kleines Entgelt von Menschen in sozialer Not verkauft werden, gibt es auch in Leipzig!
Die KiPPE ist nicht nur eine gute Möglichkeit, etwas Gutes zu tun – sie liefert auch interessante Neugikeiten und gut geschriebene Artikel.

(I like that too!)