Nachdenken No. 3 – Wölfe

Ich bin ein jedes Mal begeistert, wie gut sehr ansprechende Comics ganz ohne geschriebenes Wort auskommen. Zum Nachdenken über die freien Tage hier ein großartiger Kurz-Comic von Vera Brosgol.

What were you raised by wolves?
(Wie wärst Du, aufgezogen von Wölfen?)


Image © by Vera Brosgol.

(gefunden beim ebenfalls großartigen Jojo ;)

Nachdenken No. 2 – Sklaven

Es ist schon irre. In den Staaten beschweren sich unzählige Menschen darüber, kein neues iSpielzeug bekommen zu haben und beschimpfen via Twitter sogar ihre Eltern. Ersteweltsorgen vom Feinsten.

Wo das Zeug herkommt, darüber machen sich die wenigsten Gedanken. Ein guter Ansatz, sich erst mal bewusst zu werden, dass der Konsum unserer Zeit nicht mehr aus den Produktionsstätten Deutschlands bedient wird, bietet slaveryfootprint.org.

Ähnlich der Bemessung der CO2-Belastung eines jeden Vorgangs, kann man so seine individuelle Verstrickung in „Sklaverei“, der Ausbeutung von Niedrigstlohnproduzenten bilanzieren. Jedes T-Shirt, jede Creme wird ja irgendwo hergestellt. Und wenn man das Irgendwo recherchiert landet man zumeist bei üblichen Verdächtigen.

Sehr interessantes Tool, das ich jedem nur ans Herz legen kann. Bei mir muss sich noch einiges tun (siehe oben)…

(via PolkaRobot)

Interessiert ja auch keinen

Das sitzt. Hagen Rether besingt die Wahrheit und kaum etwas davon lässt sich leugnen. Interessiert ja auch keinen, das mit den Indern und den IPods. Weihnachten wird unterm Baum entschieden. Na dann Prost!

(gesehen bei morgreens)

Versager

Ich bin weiß Gott nicht der erste, der über den neusten Streich von Everynone schreibt – und doch liegt mir das Video am Herzen. Weil sich seit Erfindung des Pausenhofs nichts daran geändert hat, dass es Mobbing gibt. Und der Mensch manchmal ein gar ekelhaftes Wesen ist.

(via Feingut)

Pfandpflaschensammeln

Eine geniale Aktion der Münchner Straßenzeitung BISS. Wie reicht man den sozial-schwächer Gestellten die Hand und hilft ihnen, die Hemmschwelle zu überwinden, Straßenverkäufer für die Zeitung zu werden?

Übrigens: Das Prinzip einer Zeitung, welche für ein kleines Entgelt von Menschen in sozialer Not verkauft werden, gibt es auch in Leipzig!
Die KiPPE ist nicht nur eine gute Möglichkeit, etwas Gutes zu tun – sie liefert auch interessante Neugikeiten und gut geschriebene Artikel.

(I like that too!)

Rückblende

Von Lederjacken über Schlabberpulli und Jacket hat man ja inzwischen schon so alles gesehen. Konnte die Jugend der 60er noch mit Nietenhosen provozieren, reicht heute dazu kaum noch die Mode allein. Wie schnell sich das geändert hat, kann man bei diesem schönen Zusammenschnitt aus 100 Jahren Mode-Geschichte als Werbeclip:

(via Mode by Honk)