Kultur

Wer kennt das nicht: Der Abend war lang, der schlafliche Ausgleich fehlte, man geht in ein Museum und van Gogh fängt an sich zu drehen. Glaubt ihr nicht? Dann fangt einfach mal wie oben benannt an und lasst dann Folgendes auf euch wirken…

Zu verdanken haben wir das ganze Petros Vrellis, welcher auf ganz großartige Weise etwas Großartiges noch großartiger macht. Toll!

(vom PolkaRobot. Danke!)

500 GTR/h

Wer sich fragt, warum hier so wenig los ist, so kann die bevorstehende Prüfungszeit eine Antwort sein.

Alternativ ließe sich dies auch begründen, indem man zu beschäftigt ist, sich über 500 (!) Gitarrenriffs von großartigen, legendären Rockgrößen (u.v.m.) mit genial animierten Plattencovern in einer Stunde anzuhören. Ein neues Meisterwerk von Radio Soulwax.

(aus dem Kraftfuttermischwerk)

Schneemänner

Zur Zeit sieht es ja nach einem recht schneearmen Winter aus, sodass das Nachbauen der berühmt-berüchtigten Snowmens aus Calvin and Hobbes sich eher als schwierig erweist. Wenn das gefroren-kristaline Wasser ausbleibt, hilft nur der Griff zu Zucker und Leim, was nebenbei natürlich auch eine bessere Statik liefert.

Jim Frommeyer hat auf seinem Küchentisch nachgebaut, das jedem Bill Waterson-Fan reine Freude beschert. Und Angst vor Schneehaien.

(via Nerdcore)

Nachdenken No. 3 – Wölfe

Ich bin ein jedes Mal begeistert, wie gut sehr ansprechende Comics ganz ohne geschriebenes Wort auskommen. Zum Nachdenken über die freien Tage hier ein großartiger Kurz-Comic von Vera Brosgol.

What were you raised by wolves?
(Wie wärst Du, aufgezogen von Wölfen?)


Image © by Vera Brosgol.

(gefunden beim ebenfalls großartigen Jojo ;)

Notenschnipselei

Image © by Erika Iris Simmons

Es ist kein Geheimnis, dass ich Freund klassischer Musik und Beethovens Kompositionen bin. Umso schöner wenn es in dem Bereich mal wieder was Neues zu berichten gibt:
Erika Iris Simmons hat aus den Klaviernoten des Altmeisters ein Portrait geschnippelt und dabei die Reihenfolge der Noten nahezu beibehalten. Viel Arbeit und ein ansehliches Ergebnis.

(bei MCWinkel gehört gesehen)

B-Boying

Für mich irgendwie die beeindruckenste Form der HipHop-Kultur. Die Kombination von Artistik, Atletik und Tanz in einer Art und Weise die für mich der Inbegriff „moderner Performance“ ist.

Schön in Szene gesetzt wurde diese Kunst bei den Red Bulls B-Boys in Motion. Fotograf Marcelo Maragni zeigt, wie er die Bewegungen der B-Boys einzufangen versucht:


(via Testspiel)

Ein anderes Video geht derzeit durch die Blogs und begeistert die Zuschauer: Arthur Cadre beherrscht nicht nur die klassischen Elemente, sondern verbiegt sich gleichzeitig zu einer völlig neuen Form des Breakdancings.


(via Publique)

Boooo

Da soll noch einer sagen, Ska klänge immer gleich und wäre nur monotones Herumhüpfen mit Blasinstrumenten. Die – im Leipzig/Dresdner Raum heimische – Kapelle names Yellow Umbrella hat die Erzählung über den Reggaehasen Booo von Jens Strohschnieder vertont und inszeniert diese nun im Neuen Schauspiel Leipzig. Zur Musik wird die Handlung mit Puppen nachgespielt:

Der König des Reggaewaldes hat den Proberaum geschlossen, weil er nicht mehr tanzen kann. Der Reggaehase BOOOO will unbedingt wieder Musik hören und bittet drei Tanzlehrer aus der ganzen Welt um Hilfe. Doch weder Mohammed Kamel noch Enrique Papagei noch Schlomo Katze können den alten muffeligen König zum Tanzen bringen. Das gelingt erst der hübschen Häsin Josi mit Unterstützung aller Kinder des Waldes.

Eine großartige Kombo, die wohl viele Anhänger finden wird. Weitere Details und Infos zu Aufführungen gibt es beim Neuen Schauspiel.