Notenschnipselei

Image © by Erika Iris Simmons

Es ist kein Geheimnis, dass ich Freund klassischer Musik und Beethovens Kompositionen bin. Umso schöner wenn es in dem Bereich mal wieder was Neues zu berichten gibt:
Erika Iris Simmons hat aus den Klaviernoten des Altmeisters ein Portrait geschnippelt und dabei die Reihenfolge der Noten nahezu beibehalten. Viel Arbeit und ein ansehliches Ergebnis.

(bei MCWinkel gehört gesehen)

B-Boying

Für mich irgendwie die beeindruckenste Form der HipHop-Kultur. Die Kombination von Artistik, Atletik und Tanz in einer Art und Weise die für mich der Inbegriff „moderner Performance“ ist.

Schön in Szene gesetzt wurde diese Kunst bei den Red Bulls B-Boys in Motion. Fotograf Marcelo Maragni zeigt, wie er die Bewegungen der B-Boys einzufangen versucht:


(via Testspiel)

Ein anderes Video geht derzeit durch die Blogs und begeistert die Zuschauer: Arthur Cadre beherrscht nicht nur die klassischen Elemente, sondern verbiegt sich gleichzeitig zu einer völlig neuen Form des Breakdancings.


(via Publique)

Boooo

Da soll noch einer sagen, Ska klänge immer gleich und wäre nur monotones Herumhüpfen mit Blasinstrumenten. Die – im Leipzig/Dresdner Raum heimische – Kapelle names Yellow Umbrella hat die Erzählung über den Reggaehasen Booo von Jens Strohschnieder vertont und inszeniert diese nun im Neuen Schauspiel Leipzig. Zur Musik wird die Handlung mit Puppen nachgespielt:

Der König des Reggaewaldes hat den Proberaum geschlossen, weil er nicht mehr tanzen kann. Der Reggaehase BOOOO will unbedingt wieder Musik hören und bittet drei Tanzlehrer aus der ganzen Welt um Hilfe. Doch weder Mohammed Kamel noch Enrique Papagei noch Schlomo Katze können den alten muffeligen König zum Tanzen bringen. Das gelingt erst der hübschen Häsin Josi mit Unterstützung aller Kinder des Waldes.

Eine großartige Kombo, die wohl viele Anhänger finden wird. Weitere Details und Infos zu Aufführungen gibt es beim Neuen Schauspiel.

Verrückt nach Paris

Es mag reiner Zufall sein, dass in den letzten Tagen mir die Stadt mit dem Eifelturm so oft über den Weg gelaufen ist. Zuerst veröffentlicht John Tanner ein Video indem das Skaten in Anbetracht der malerischen Kulisse fast in den Hintergrund rückt: A Week in Paris.

(Ich empfehle bei beiden Videos Fullscreen)

Als nächstes kommt man nicht umhin, den hinreisenden Kurzfilm von Vitùc mit seiner Tochter zu bestaunen, der auf wunderschöne Weise Details dieser Stadt festgehalten hat, die von den meisten Touristen wohl ignoriert werden.
Cette impression!

Letztlich durfte ich den schönen Film Midnight in Paris sehen, was mich entgültig zu dem Entschluss gebracht hat, diese Stadt endlich mal zu besuchen. Wer kommt mit?

(Merci, Monsieur Vincent et Monsieur Torsten)

Die Karte von Reykjavik

Wunderschön. Der Stadt mit dem unaussprechlichen Namen wurde ein Geschenk gemacht, worauf so manche Metropole neidisch sein kann:
Eine Online-Stadtkarte mit allen Sehenswürdigkeiten, Unterhaltungs- und Servicestellen. Gezeichnet!

Was bei Google-Maps so trivial daher kommt, wirkt auf der Reykjavik Center Map wie ein riesengroßes Kunstwerk, das devinitiv Lust macht, mehr vom rauen Norden zu sehen.

(aus dem „Reiseführer“ Publique)

Beauty

Wer kennt das Spiel Mirrors Edge aus dem Jahre 2008? Ich tippe auf wenige Glückliche.

Wer davon findet es nicht in irgendeiner Weise schön? Ich tippe auf keinen!

Falls euch meine bescheidene Meinung interessiert, ist dieses Spiel so schön, dass ich nicht ein Mal die Wörter „schön“ oder „Schönheit“ dafür verwenden möchte – sie erinnern mich auch unfreiwillig an den Klang eines Zuges.

Lautmalerisch wird Mirrors Edge am besten mit „beauty“ beschrieben, oder? Bezaubernde Orte, berauschende Musik und ein Gefühl der Freiheit, wie ich es aus keinem anderen Spiel kenne. Wollt ihr nicht loslaufen, wenn ihr das seht? ;)