Mädchenspiele

Ich hatte das zweifelhafte Glück, einem Werbe-Vortrag von Spil Games zu lauschen. Dieses Unternehmen bringt uns den Segen klischeehafter Spiele in unser heimisches Internet. Und dabei zielt es nicht etwa auf uns lebens- und spielkritische Menschen sondern auf unsere Jüngsten, Mädchen und Jungen.

Das sind die Kinder, die von unseren Lehrern unterrichtet werden, die von unseren Eltern großgezogen werden, die unser Land weiterentwickeln und unsere Zukunft sichern sollen. Auch wenn wir nicht pausenlos daran denken, wir investieren viel in diese jungen Leute, sehr zu Recht.

Und dann gibt es Personen wie die bei Spil Games – als würde man den Hunrigen vergiftetes Essen vorsetzen, oder? Folgender Ausschnitt stammt von www.girlsgogames.de:

Sicher hat einiges der Unterhaltung, die wir Erwachsenen uns gönnen, mich dabei nicht ausgenommen, nicht mehr Wert als Angelina Jolie schminken zu lernen. Darum geht es nicht.

Verwerflich finde ich die Spiele, die Klischees und blindes Schubladendenken vermitteln. Das passiert nicht, weil irgendjemand genau das möchte. Dieses Verziehen unserer Jugend ist ja kein gesetztes Ziel der Spil Gamer. Es geschieht allein, weil es funktioniert! Und weil es Leute gibt, die lieber wirkungsvolle, manipulative Spielmechaniken einsetzen als sich selbst bessere Alternativen auszudenken.

Sollen wir jetzt lachen oder weinen?

Ein Gedanke zu „Mädchenspiele

  1. Oh mein Freund glaub mir, diese Spiele sind nicht der einzige Abgrund an Spielen die auf das junge, weibliche Publikum gerichtet sind …

    Es gibt echt viel Schrott da draußen und solange sich im Gesellschaftsbild oder den typischen Geschlechterrollen nichts ändert, bleibt das auch so. Eigentlich schade drum.

    Meine bescheidene Meinung~

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