Verrückt nach Paris

Es mag reiner Zufall sein, dass in den letzten Tagen mir die Stadt mit dem Eifelturm so oft über den Weg gelaufen ist. Zuerst veröffentlicht John Tanner ein Video indem das Skaten in Anbetracht der malerischen Kulisse fast in den Hintergrund rückt: A Week in Paris.

(Ich empfehle bei beiden Videos Fullscreen)

Als nächstes kommt man nicht umhin, den hinreisenden Kurzfilm von Vitùc mit seiner Tochter zu bestaunen, der auf wunderschöne Weise Details dieser Stadt festgehalten hat, die von den meisten Touristen wohl ignoriert werden.
Cette impression!

Letztlich durfte ich den schönen Film Midnight in Paris sehen, was mich entgültig zu dem Entschluss gebracht hat, diese Stadt endlich mal zu besuchen. Wer kommt mit?

(Merci, Monsieur Vincent et Monsieur Torsten)

Dubstep verfilmt

Da staunt der Fachmann: salad visualisiet Dubstep mit Hilfe von cineastischen Augenschmäusen. Beeindruckende Kombinationen von springenden, fallenden Protagonisten oder fliegenden Gegenständen. Hier durch die Verwendung von Bildern aus Inception, aber auch mit dem Epic-Gemetzel 300.

Inception Explosion Dubbreak.de.

(via Blogrebellen)

Jewish Revenge – Trailer by Amit Epstein

Verstörend spannender Ansatz: Obiges Video bildet den Trailer zum Kurzfilm Jewish Revenge – Teil einer Triologie mit dem Titel Stockholm.Syndrome des Videokünstler und Dramaturg Amit Epstein.

Das dreiteilige Werk »Stockholm.Syndrome« handelt von der Sehnsucht vieler Juden, nach Europa zurückzukehren. Besonders viele junge Israelis fühlen sich zu einer Heimat hingezogen, in der sie nicht geboren wurden und von der sie wissen, dass sie vom Täter-Opfer-Verhältnis gekennzeichnet ist – ein Verhältnis, das eine Schlüsselrolle bei der Entstehung der israelischen Identität spielt.
(Quelle: Kinokalender Dresden)

Epstein, 1977 in Tel-Aviv geboren, arbeitet in Berlin als freier Dramaturg, Autor und Kostümbildner, unter anderem an der Schaubühne Berlin oder den Münchner Kammerspielen.
Dass es solche Tendenzen in der jüdisch-israelischen Jugend gibt, ist mir neu. Regt auf alle Fälle zum Nachdenken an. Der Film läuft meines Wissens z.Zt. nur in einem kleinen Kino in Dresden.

(Danke an Steffi)

„I need more than Chocolate“ – Nick Naylor

Ich hoffe doch stark, jeder von euch hat den großartig-zynischen Film Thank you for smoking gesehen – falls nicht sollte das schleunigst nachgeholt werden!

Ein Dialog aus dem Film, welcher im Wesentlichen die Kunst der Argumentation verdeutlicht, wurde nun von Bryan Villagonzalo sehr hübsch visualisiert:

The Art of Argument.

(empfohlen von Misterhonk)

Le Concert

Wenngleich das Attribut „schön“ inflativ gebraucht wird, trifft es denoch vollkommen auf den Film „Das Konzert“ (Originaltitel „Le Concert“) zu.

Eine Empfehlung für jeden, der berührend, sinnlich, gut gemachte Filme mag. Wer französische Filme mag. Wer Musik mag!

In Leipzig derzeit in den Passage Kinos oder in der Schauburg zu sehen.

P.S. Selbstredend ist das zugehörige Violinkonzert D-Dur op. 35 von Tschaikowski gleichfalls eine Empfehlung ;)