Himmelslinien

Es mag die meisten ebenso überraschen, wie mich: Yann Tiersen scheint mit der Wiederentdeckung von Synthie-Effekten und E-Gitarren seine Schaffensfreude noch mal gehöhrig gesteigert zu haben.

Erst letztes Jahr meldete der Franzose sich nach längerer Pause mit Dust Lane wieder zurück und tourte umfangreich auch durch Deutschland. Nun gibt es gleich das nächste Werk, das nicht stark vom Vorgänger abzuweichen scheint. Wer den neuen Sound von Tiersen mag, wird dieses Album ebenso mögen und sich noch mehr darüber freuen, dass bereits am 25. November ein Konzert bei uns in Leipzig stattfindet (weitere Tourdaten hier).

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Image © by Tihana.

Engelszungen [live in LE]


Foto © Melanie Grande

Dazumal, in den ersten Wochen des jungen Jahres 2011, als der weniger junge Liedermacher Götz seine Balladen vortrug, begeisterten diese beiden Herren als Vorband die Massen. Es sind die leisen, feinen Töne, welche Simon und Jan ausmachen. Wohlgeformte Akkorde und melodischer zweistimmiger Gesang mit Texten, die oft nur auf den ersten Blick unschuldig wirken.

Umso mehr bin ich erfreut, dass es die beiden nächste Woche – genauer am 07. September – erneut in die Messestadt schaffen. Diesmal den ganzen Abend lang in der Küche (!) der Alten Schlosserei erlebbar. Wie es sich für richtige Liedermacher gehört, ist das natürlich nicht der einizige Termin auf der Tourliste.

[Update] Durch Nachfragen ergab sich der Eintrittspreis von 10,-€, was in Anbetracht diese großartigen Musik mehr als gerechtfertigt ist…

Die Gesellschaft und Marc-Uwe

Groovy, Funky, Yeah, Yeah, Yeah! Er geht wieder auf Tour!
So richtig was Neues gibts von Marc-Uwe Kling zwar nicht zu hören – von revolutionärer Bandbegleitung abgesehen – aber das brauch er auch gar nicht. Denn seine Hits sind zeitlos: Scheißverein, Hörsprechgarnitur oder auch La La Langweilig. Davon sollte man sich am besten selbst begeistern lassen. Ob mit Concerto Grosso, live und in Farbe (am 24. Mai auch in der Morizbastei) oder auf frisch erschienener Compact Disc…

Die brandneue Hitsingle <em>Na Na Na Na</em> gibts nach dem Klick

Much inspired by Bach

Als Band hat man es heutzutage schwer. Im bunten Potpourri hervorzustechen, aus immer mehr Gruppen – rund um den Globus verteilt, die alle exzellente Musik machen. Dazu bedarf es schon einiger Alleinstellungsmerkmale. Kakkmaddafakka können da gleich auf ein ganzes Bündel zugreifen. Bin ich anfangs vor allen über den norwegischen Namen gestolpert, gefiel mir die bunte Mischung aus vielen eingängigen Musik-Stilen und das billig-geniale Video immer besser. Und dann spielten die Jungs auch noch hier vor Ort.
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Plastikflaschenflashmob

(via Superheld)

Gelungene Aktion zum Thema Recycling. Wenngleich die Mülltrennung und -wiederverwendung hier in Deutschland schon zur de facto Pflicht eines jeden Bürgers geraten ist.

In dem Zusammenhang möchte ich The Story of Bottled Water noch einmal erwähnen, die gute und stichhaltige Gründe liefert, warum man nicht vielleicht doch zum Leitungswaser greifen soll. Stop buying bottled water, folks!

Kakkmaddafakka

Ihr lest richtig. Ich bin nicht auf der Tastatur ausgerutscht, sondern habe lediglich den Namen einer finnischen norwegischen Band geschrieben. Anders als so manch melancholisch, düsterer Metaller machen Kakkmaddafakka heiter beschwingliche Musik, irgendwo zwischen Pop, Reggae und Alternative Rock. Das geht gut ins Ohr und passt hervorragend zu den ersten Sonnentagen.

kakkmaddafakka bei Soundcloud

Das beste daran ist: Kakkmaddafakka sind gerade auf Tour und kommen auch nach Leipzig! Am 10.04.11 spielen sie im Werk 2. Wer hat Lust mitzukommen?

(Erneut vom Testspiel)

GrebeGrebeGrebe in der WildeWeiteWeltSchau

Es dürfte ja hinreichend bekannt sein, dass ich ein großer Anhänger des Großmeisters Rainald Grebe war, bin und sein werde. Neben seiner aktuellen Tournee mit dem Orchester der Versöhnung inszeniert er ja auch noch des öfteren im Centraltheater zu Leipzig – zu letzt die Karl-May-Festspiele und die Klimarevue.

Nun ist es wieder soweit: Auf den Brettern, die die Welt bedeuten, zeigt Rainald Grebe die WildeWeiteWeltSchau. Mir ist es noch gelungen, Karten für die Uraufführung (am 27.01.) zu ergattern und freue mich bereits wie ein kleines Kind…

Den Lonely Planet in der Tasche, ist Rainald Grebe für sein neues Projekt am Leipziger Centraltheater auf Reisen gegangen. Afrika, Asien, Grönland, Paraguay – und immer wieder Deutschland, immer auf der Suche nach … ja, wonach eigentlich? Wem begegnet man auf Reisen? Und wie erzählt man davon? Vielleicht war Grebe gar nicht weg. Vielleicht hat er sich alles nur ergoogelt, hat in Phnom Penh nur per Street View rückwärts eingeparkt! Kopfreisen, Zeitreisen, reale Reisen vermischen sich …

(aus Programmbeschreibung des Centraltheaters)

Meine wärmste Empfehlung: Schaut es euch einfach an. Es lohnt sich!
Wer sich jetzt das Warten versüßen möchte; Rausfinden will, ob er Grebe überhaupt mag; Sich die ganze Zeit fragt, wovon ich eigentlich schreibe; Oder sich einfach nur freut, neues Video-Material vom Meister bei TV Noir zu sehen – here is, the one and only:

Mehr Grebe, Angeln, Medleys, Städte und 80er Jahre nach dem Klick