Notenschnipselei

Image © by Erika Iris Simmons

Es ist kein Geheimnis, dass ich Freund klassischer Musik und Beethovens Kompositionen bin. Umso schöner wenn es in dem Bereich mal wieder was Neues zu berichten gibt:
Erika Iris Simmons hat aus den Klaviernoten des Altmeisters ein Portrait geschnippelt und dabei die Reihenfolge der Noten nahezu beibehalten. Viel Arbeit und ein ansehliches Ergebnis.

(bei MCWinkel gehört gesehen)

Pirate’s Life

Insider werden bei dem Titel schmunzeln, dem Rest bleibt immer noch der tolle Song von We Cut Corners illustriert durch ein genial animiertes Musikvideo aus der Feder Katarzyna Kijeks und Przemysław Adamskis. Samtiger Folk und jede Menge Wasser…

(Besten Dank an Feingut)

Das Beste der 90er

Ohrwürmer können nur entstehen und nicht vernichtet werden.

Frei nach diesem Motto hat die dänische Gruppe Local Vocal das Beste aus der letzten Jahrtausenddekade zusammengetragen und unglaublich gut (!) a capella arrangiert. So beginnen quälende Eurodance-Hits der Kindheit richtig Spaß zu machen und das musikgeschichtliche Erbe sich etwas leichter schultern.
Suchtgefahr…!

(präsentiert von feingut.fm)

Knopf im Ohr

Das Phänomen unserer Zeit: Alle laufen gemeinsam durch die Straßen und hören doch Unterschiedliches. Generation MP3-Player und Kopfhörer, inklusive todesmutiger Radfahrer mit Schallisolierung. Insofern nur eine Frage der Zeit, bis jemand mal mit der Kamera loszieht und Passanten die Frage stellt, was sie gerade hören: Hey You! What Song are you Listening to?
Toll, wie viele erst mal nachschauen müssen, was sie hören. Alle New Yorker besitzen iPods und meine Klischees wurden bestätigt bei 04:29 ;)

(via Nerdcore)

Elbow

Wunderschön: Das animierte Musikvideo zum neuem Song Open Arms der Manchester Band Elbow. Eine Neuentdeckung, die es in sich hat.

Die Jungs spielen wunderbar melodischen, teilweise progeressiven Rock, welcher beim ersten Eindruck irgendwo zwischen Coldplay, Peter Gabriel und Radiohead landet. Derartige Vergleichen sind aber recht unbefriedigend, da erstere wesentlich softer und die anderen beiden äußerst bunt aufgestellt sind. Bleibt letztlich nur der Tipp: Anhören!

Die Live-Akkustik-Version von Grounds for Divorce nach dem Klick

Musik grafisch umgesetzt

Wenn es darum geht, Musik – egal ob Rock, Pop oder Klassik – darzustellen, gibt es viele Ansätze, die alle mehr oder weniger schön anzuschauen sind. Eine klassische Partitur erschließt sich nur den wenigsten und die Visualisierungen vom Windows Media Player sind auch nicht jedermans Sache.

Da lob ich mir doch The Music Animation Machine von Stephen Malinowski, welche klassische Werke geschmackvoll umsetzt. Der Beginn vom Bachs Brandenburgischen Konzert No. 6 oder gar Debussys Arabesque No. 1 lassen das Auge förmlich tanzen…