Knopf im Ohr

Das Phänomen unserer Zeit: Alle laufen gemeinsam durch die Straßen und hören doch Unterschiedliches. Generation MP3-Player und Kopfhörer, inklusive todesmutiger Radfahrer mit Schallisolierung. Insofern nur eine Frage der Zeit, bis jemand mal mit der Kamera loszieht und Passanten die Frage stellt, was sie gerade hören: Hey You! What Song are you Listening to?
Toll, wie viele erst mal nachschauen müssen, was sie hören. Alle New Yorker besitzen iPods und meine Klischees wurden bestätigt bei 04:29 ;)

(via Nerdcore)

Elbow

Wunderschön: Das animierte Musikvideo zum neuem Song Open Arms der Manchester Band Elbow. Eine Neuentdeckung, die es in sich hat.

Die Jungs spielen wunderbar melodischen, teilweise progeressiven Rock, welcher beim ersten Eindruck irgendwo zwischen Coldplay, Peter Gabriel und Radiohead landet. Derartige Vergleichen sind aber recht unbefriedigend, da erstere wesentlich softer und die anderen beiden äußerst bunt aufgestellt sind. Bleibt letztlich nur der Tipp: Anhören!

Die Live-Akkustik-Version von Grounds for Divorce nach dem Klick

Musik grafisch umgesetzt

Wenn es darum geht, Musik – egal ob Rock, Pop oder Klassik – darzustellen, gibt es viele Ansätze, die alle mehr oder weniger schön anzuschauen sind. Eine klassische Partitur erschließt sich nur den wenigsten und die Visualisierungen vom Windows Media Player sind auch nicht jedermans Sache.

Da lob ich mir doch The Music Animation Machine von Stephen Malinowski, welche klassische Werke geschmackvoll umsetzt. Der Beginn vom Bachs Brandenburgischen Konzert No. 6 oder gar Debussys Arabesque No. 1 lassen das Auge förmlich tanzen…

Collins-Cover by Wolfmother

Erinnert ihr euch noch an Wolfmother? Diese großartige australische Hard Rock-Band, die richtig gute Musik im Stile von Led Zeppelin, Black Sabbath & Co. macht. Sie wurden nach ihrem Debüt-Album Wolfmother fenetisch gefeiert, als die Wiedergeburt des guten alten Rock der 70er. Danach wurde es aber wieder lange still. Intern gab es Streit – Sänger Andrew Stockdale verließ die Band bzw. entließ die Band und brachte erst zwei Jahre später (2009), mit neuen Mitstreitern, die zweite Platte Cosmig Egg hervor.
Nun also Phil Collins Easy Lover … rockiger als das Orignial, nette Synthie-Spuren, sonst aber noch recht erkennbar. Man darf gespannt bleiben ;)


(testgespielt!)