Paradoxie am Fließband

Damit der Smalltalk der nächsten Cocktail-Party endlich mal auf ein physikalisch-philosophisch anspruchsvolles Niveau gehoben wird, hier erneut ein Bildungsvideo der Open University. Diesmal zum Thema: „6 Paradoxien schnell erklärt“. Mit dabei: der legendäre Großvatermörderzeitreisende, Schildkrötenwettrennen und Schrödingers Katzenexperimente.

(paradoxerweise per publique)

Pfandpflaschensammeln

Eine geniale Aktion der Münchner Straßenzeitung BISS. Wie reicht man den sozial-schwächer Gestellten die Hand und hilft ihnen, die Hemmschwelle zu überwinden, Straßenverkäufer für die Zeitung zu werden?

Übrigens: Das Prinzip einer Zeitung, welche für ein kleines Entgelt von Menschen in sozialer Not verkauft werden, gibt es auch in Leipzig!
Die KiPPE ist nicht nur eine gute Möglichkeit, etwas Gutes zu tun – sie liefert auch interessante Neugikeiten und gut geschriebene Artikel.

(I like that too!)

B-Boying

Für mich irgendwie die beeindruckenste Form der HipHop-Kultur. Die Kombination von Artistik, Atletik und Tanz in einer Art und Weise die für mich der Inbegriff „moderner Performance“ ist.

Schön in Szene gesetzt wurde diese Kunst bei den Red Bulls B-Boys in Motion. Fotograf Marcelo Maragni zeigt, wie er die Bewegungen der B-Boys einzufangen versucht:


(via Testspiel)

Ein anderes Video geht derzeit durch die Blogs und begeistert die Zuschauer: Arthur Cadre beherrscht nicht nur die klassischen Elemente, sondern verbiegt sich gleichzeitig zu einer völlig neuen Form des Breakdancings.


(via Publique)

Rückblende

Von Lederjacken über Schlabberpulli und Jacket hat man ja inzwischen schon so alles gesehen. Konnte die Jugend der 60er noch mit Nietenhosen provozieren, reicht heute dazu kaum noch die Mode allein. Wie schnell sich das geändert hat, kann man bei diesem schönen Zusammenschnitt aus 100 Jahren Mode-Geschichte als Werbeclip:

(via Mode by Honk)

Und nun… der Euro-Krisen-Song!

Der ist nun zwar schon etas älter, kann aber leider immer noch ohne weiteres gezeigt werden. Denn seit Beginn des perversen Spiels der Finanzmärkte hat sich höchstens die Zahl der Rettungsschirme verändert. Und der Humor beim Guardian.

(Ehrensache, versteht sich)

Fisch


Image: (cc) BY-NY-ND 3.0 by Ian Britton, Free Foto.com

Es wird zunehmend schwieriger sich richtig zu ernähren. Galten anfangs nur Grundsätze, wie „Außreichend Abwechslung, jeden Tag Obst und Gemüse, weniger Fett, viele Kohlenhydrate, ein paar mal die Woche Fisch, fleischarm aber nicht vegan, nur an Tagen die mit ‚g‘ enden“ usw. kommt im Laufe der zunehmenden Konsumenteninformation auch noch der ökologische und soziologische Aspekt ins Spiel.

Nach Möglichkeit sollte man Speißen mit langen Transportwegen vermeiden, Gemüse nur innerhalb der Saison, möglichst Bio und natürlich fair gehandelt.
Nun ist es nicht sonderlich aufwendig, seinen Kaffee nur noch mit Fair-Trade-Logo zu kaufen oder auf übermäßigen Erdbeerkonsum im Winter zu verzichten. Fischgenuss ist hingegen eine Sache, die man ungern missen möchte. Wenn da nicht die Überfischung wäre…

Uli Henrik Streckenbach illustriert unbequeme Fakten und regt zum Nachdenken an. Das Missverhältniss in Fisch-Farmen ist mir z.B. völlig neu. Wer sich weiter informieren möchte, dem sei der Klick zu Greenpeace empfohlen.

(Dank an Henning von Publique)

Nach langer Zeit der medialen Abwesenheit…

… ist Danny endlich wieder zurück! In seinem neusten Werk, präsentiert der Mann mit den sieben Leben wie immer Radfahrkunst auf höchstem Niveau, gepaart mit genialer Musik und einer sehenswerten Kulisse.

Zum (Wieder)Einstand ein schönes Ding, wie ich finde. Gut wieder hier zu sein, auch wenn man die beste Urlaubsvertretung hatte, die man sich wünschen kann :)

(zuerst beim Winkel bestaunt)